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Böller-Anschlag auf Briefkasten eines Hattinger Stadtverordneten — Staatsschutz ermittelt

Böller-Anschlag auf Briefkasten eines Hattinger Stadtverordneten — Staatsschutz ermittelt
Infokachel: Anschlag auf den Briefkasten eines Stadtverordneten — Zeitleiste 12. bis 16. Juli 2026, Staatsschutz ermittelt; Bitte an den Rat um eine gemeinsame Erklärung gegen Gewalt und Extremismus.

Pressemitteilung der AfD-Ratsfraktion Hattingen — Hattingen, 17. Juli 2026

AfD-Fraktion wirbt für eine gemeinsame Erklärung des Rates gegen Gewalt und jede Form des Extremismus — Bürgermeisterin Witte-Lonsing verurteilte die Tat bereits „für das gesamte Haus“

Der Briefkasten des Hattinger Stadtverordneten und AfD-Co-Fraktionsvorsitzenden Stephan Thomas ist am Sonntag, dem 12. Juli, gegen 18 Uhr mit einem Feuerwerkskörper gesprengt worden. Thomas stellte die Beschädigung in der Nacht zum Montag fest und erstattete Anzeige; die Polizei schaltete den Staatsschutz ein. In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 16. Juli informierte Thomas die Ratsmitglieder über den Vorfall.

Damit habe „die Gewalt gegen amtierende Politiker in Hattingen Einzug gehalten“, sagte Thomas in der Sitzung. Er wies zugleich darauf hin, dass solche Aktionen nie nur den Adressaten treffen: Unbeteiligte könnten „durch Verletzungen, durch herumfliegende Teile oder durch möglicherweise entstehendes Feuer“ zu Schaden kommen — in dem Mehrfamilienhaus wohne unter anderem eine Mutter mit Kind.

Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing bekräftigte in der Sitzung die klare Ablehnung von Gewalt „gegen Politikerinnen und Politiker jedweder Couleur“ und sprach dabei „für das gesamte Haus“. Die AfD-Fraktion teilt diese Haltung.

Offen blieb in der Sitzung die Bitte, die Thomas an die Stadtverordnetenversammlung gerichtet hatte: Der Rat möge sich „ausdrücklich und schriftlich gegen jegliche Gewalt, nicht nur gegen Politiker, und gegen jegliche Form des Extremismus“ aussprechen. Die AfD-Fraktion regt an, eine solche gemeinsame Erklärung in der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung zu beschließen. Sie stünde dem gesamten Rat gut an — unabhängig von jedem politischen Streit in der Sache.

Zu Tätern und Motiv ist derzeit nichts bekannt; das klären die Ermittlungen des Staatsschutzes.

Pressekontakt: AfD-Ratsfraktion Hattingen · Postfach 84 30 03 · 45513 Hattingen · Ansprechpartner: Stephan Thomas, Co-Fraktionsvorsitzender · kontakt@afd-fraktion-hattingen.de

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